Inkareisen fördert mit Inti Punku folgende Projekte:
Jugendarbeit
Bildung und Erziehung
Hilfe zur Selbsthilfe
Unterstützung von Waisen
Kulturpflege
Kulturaustausch
Partner für die Umsetzung der Projekte und den Nachweis über die Verwendung der Gelder ist die staatlich anerkannte Schule Kusi Kawsay in Cuzco, Peru.
Soziales Engagement vor Ort: Projekt „Inti Punku“
Um peruanische Ureinwohner bei der Erhaltung ihrer Kultur zu unterstützen, haben wir den Verein „Inti Punku“ gegründet. In der Sprache der Quechua bedeutet dieser Name „Sonnentor“.
Der Hintergrund: 45 Prozent der Einwohner Perus sind indianischer Abstammung. Sie gehören überwiegend zu den Quechua (40 %) und Aymará (5 %) sprechenden Völkern. Das Kulturgut der indianischen Gemeinschaften ist zwar vor dem Gesetz anerkannt worden, den Gesetzgebungen wird jedoch in der Praxis kaum Folge geleistet. Bis heute wird die indigene Bevölkerung diskriminiert.
Vor diesem Hintergrund initiiert und fördert der Verein Projekte der Jugendhilfe, der Bildung und Erziehung sowie Aktivitäten, die den Ureinwohnern u. a. wirtschaftliche Perspektiven im Rahmen der eigenen kulturellen Wurzeln bieten.
Bei alldem geht es uns um einen echten Dialog der Kulturen, gegenseitigen Respekt und Verständnis – also um ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, das beide Seiten in Sachen Werte, Wissen und Aktivitäten näher zusammenbringt. Denn wir erleben das indigene Kulturgut und das Leben der indigenen Völker im Einklang mit sich und der Natur als wichtige Bereicherung unserer westlichen Konzepte.